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Gruppe 7 Kathrin Urban Rebecca Püttmann Sonja Görgen Sarah Heidemann
Leibniz Gymnasium Essen Bio GK (Abi o4) Frau Kapteina - Frank in Erinnerung an den Sommer 2oo3 |
Allgemeines
zu Algen: Algen
gehören, nach den Bakterien und Spaltalgen, zu den niedrigsten
Pflanzenarten. Ihr Körper ist wenig gegliedert, d.h. Spross, Wurzel; Gefäße
und Stützgewebe fehlen. Wurzeln
und Gefäße sind nicht notwendig, da die gesamte Alge Zugang zu Wasser
und Nährstoffen hat. Das Stützgewebe fehlt, da die Alge durch das Wasser
aufrecht gehalten wird. Algen
können aus einer oder mehreren Zellen bestehen. Die Fortpflanzung
geschieht ungeschlechtlich (d.h. durch Zellteilung) oder geschlechtlich. Algen
wachsen an der Wasseroberfläche von Teichen, Seen, Flüssen und Meeren
oder in anderen feuchten Lebensräumen. Sie werden nach ihren Farbstoffen
eingeteilt in: Grün-, Braun- und Rotalgen . Die
Grünalgen, um die es hier hauptsächlich geht, entstanden vor 2300 Jahren
und gehörten damit zu den ersten Lebewesen auf der Erde. Man geht davon aus, dass die Farne von den Grünalgen abstammen. Bedeutung
der Algen für das Leben im Wasser: Algen sind Produzenten d.h. sie stellen für die Wasserbewohner Nahrung dar. Außerdem nutzen die Wasserbewohner Algen als Laich- und Versteckmöglichkeiten. Den Kohlenstoffdioxid, den die Wasserbewohner abgeben, benötigen die Algen für die Fotosynthese. Sobald in einem Teich zu viele Algen sind, kann das ökologische Gleichgewicht zerstört werden. Wenn
Algen absterben, sinken sie nach unten und werden von Bakterien zersetzt.
Bei diesem Prozess wird viel Sauerstoff verbraucht, den die anderen
Wasserbewohner benötigen. Algen
wachsen sehr schnell, wenn Nitrate, Phosphate und Chemikalien ins Wasser
gelangen. Algen
im Kaiserparkteich: Im
Kaiserparkteich wurden folgende Grünalgen gefunden.
Fadenalge: Die Fadenalge besteht aus Büscheln, die aus langen, dünnen, drahtartigen und hellgrünen Fäden besteht. Sie kommt vor allem im warmen, nährstoffreichen Wasser, bei einem pH-Wert von 7 und höher vor. Auch in der kalten Jahreszeit geht das Wachstum nicht vollständig zurück. Das Auftreten der Fadenalge weist meist auf gutes, nährstoff- und sauerstoffreiches Wasser hin, des weiteren auf einen hohen Phosphatwert. Die Fadenalge entzieht dem Wasser Nährstoffe und unterdrückt andere Wasserpflanzen in ihrem Wachstum. Ansonsten ist sie aber nicht schädlich. Sie ist ausgesprochen schnellwüchsig und besonders zählebig, bietet jedoch Fischen und Lurchen ideale Laich- und Versteckplätze.
Zweigalge(Cladophora) Die Zweigalge besitzt verzweigte Fäden. Die Zellen der verzweigten Fäden sind vielkernig und enthalten zahlreiche eckig scheibenförmige, wandständige Chloroplasten, die zu einem Netz vereinigt sind. Die Zellwände sind dick geschichtet und nicht verschleimt. Die Fortpflanzung geschieht sowohl geschlechtlich als auch ungeschlechtlich. Die
Zweigalge bevorzugt schattige Standorte. Sie ist oft auf Felsen oder auf
Steinen zu finden. Die
Zweigalge ist ein Indikator für nährstoffreiches Wasser. Die
Zweigalge dient wie viele andere Algen auch, als Pflanzenkost für die
Fische und bildet Sauerstoff.
Die
Kugelalge(Volvox) Die Kugelalge sieht wie eine Kugel aus. Diese Kugel kann bis zu 1mm groß werden und ist dann durchaus mit dem bloßen Auge erkennbar. Die
Kugelalge besteht aus einer Zellkolonie von Einzelzellen. Eine Zellkolonie
kann aus bis zu 1000 einzelnen Zellen bestehen. Die einzelnen Zellen, die
dicht unter einer Gallerthülle sitzen, werden durch Plasmafäden
miteinander verbunden. Die
Kugelalge kann sich sowohl geschlechtlich als auch ungeschlechtlich
fortpflanzen. Sie
ist überwiegend in überdüngten Gewässern zu finden. Die
Kugelalge ist ein Indikator für nährstoffreiches Wasser. Kappenalge: Die Kappenalge ist eine fädige Grünalge, die der Gattung Oedogonium angehört. Die
Kappenalge ist auf Pflanzen, Felsen oder dem Grund von Teichen zu finden. Weitere
Algen: Neben
den vorgestellten Grünalge haben wir auch eine Jochalge im
Kaiserparkteich gefunden. Jochalgen werden häufig mit den Grünalgen
verwechselt, da sie sich ziemlich ähnlich sehen. Jochalgen
haben jedoch größere und längere Fäden, sie haften nicht an Unterlagen
fest, sie sind niemals verzweigt und sie beeinträchtigen feinblättrige
Wasserpflanzen im Wachstum. Schraubenalge(Spirogyra): Diese
Alge ähnelt einer wattigen, grünen Masse. Sie besteht aus sehr dünnen,
langen Fäden, die leicht abreißen. Die Fäden bestehen aus winzigen,
zylinderförmigen Zellen, die alle gleich aussehen. Diese Algenart verdankt ihren Namen einem spiralförmig, aufgewickeltem, grünem Band, das sich dicht unter der Zellwand herzieht. Der Zellkern ist in der Mitte der Zelle an Plasmasträngen aufgehängt. Die Fortpflanzung der Schraubenalge, die im Spätsommer bis Herbst stattfindet, geschieht sowohl geschlechtlich als auch ungeschlechtlich. Die
Schraubenalge ist in stehenden Gewässern, dicht unter der Wasseroberfläche
vom Frühjahr bis zum Herbst zu finden. Weiterhin
haben wir auch noch eine Art von Diatomeen gefunden. Diese Algen
werden auch Kieselalgen genannt und beinhalten Silikate.
Schwebestern(Asterionella): Der
Schwebestern hat die Form eines Sterns. Der
Schwebestern besteht aus einem Panzer, der aus Kieselsäure besteht. Der
Panzer ist in zwei Teile unterteilt. Man kann sich dies wie ein Deckel und
eine Schachtel vorstellen, die aufeinander passen. Die Zellwände des
Schwebesterns bestehen aus Silikon, das für Photosynthese und Glykolyse
benötigt wird. Schwebesternchen besitzen eine Stickstoffreserve und
Chloroplasten. Die
Fortpflanzung geschieht sowohl ungeschlechtlich durch Zellteilung als auch
geschlechtlich. Der
Schwebestern ist sowohl im Süßwasser als auch im Salzwasser zu finden.
Im Süßwasser ist er in stehenden, aber auch fließenden Gewässern zu
finden, im Salzwasser an der Oberfläche des offenen Ozeans. Der
Schwebestern ist ein Indikator dafür, dass der Teich oder Ozean zu wenig
Licht empfängt. Gleichzeitig weist er aber auch auf eine gute
Wasserqualität hin.
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