Grundkurs Abi 2oo4
 

 

   
Wasserfloh,-und Hüpferlingpopulation

Gruppe 5

Stefan Seysen                Janosch Horstig

 

Leibniz Gymnasium Essen  Bio GK (Abi o4)            Frau Kapteina - Frank       in Erinnerung an den Sommer 2oo3

Fotos der Arbeit

Der Kaiserparkteich ist ein stehendes Gewässer, das relativ stark von Algen befallen ist. Zur Untersuchung der Population von Wasserflöhen, bzw. Hüpferlingen haben wir Proben an unterschiedlichen Stellen des Teiches entnommen. Die Proben unterscheiden sich auf den ersten Blick vor allem in der Farbe, welche Rückschlüsse auf die Qualität des Wassers zulässt, da das klare Wasser in der ersten Probe gleichzeitig das frischeste, bzw. sauberste Wasser ist (Der Teich wird an einer Stelle mit frischem Wasser gespeist). Diejenige Probe, welche das trübste Wasser enthält, ist auch die mit dem dreckigsten Wasser, denn es stammt aus einem kleinen Nebenarm, in den kein frisches Wasser gelangt, da er durch eine kleine Insel und durch Dreck vom restlichen Teich getrennt ist.

Zwar haben wir in keiner unserer sechs Proben Wasserflöhe gefunden, doch sind Hüpferlinge in recht großer Anzahl vorhanden, so dass wir uns vor allem mit den Unterschieden beider Arten beschäftigen, die entscheidend sind, dass der Teich von Wasserflöhen gemieden wird. Kommen wir zunächst auf die Wasserflöhe oder auch Daphnien zu sprechen:

Wasserflöhe besiedeln eigentlich alle Arten von stehenden Gewässern, doch bevorzugen sie nährstoffreiche und schadstoffarme Gewässer, da sie Nahrungsspezialisten sind und empfindlich auf Schadstoffe reagieren. Auf Grund dieser Eigenschaften ist der Kaiserparkteich scheinbar nicht als Lebensraum für Wasserflöhe geeignet. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass das Wasser des Kaiserparkteiches leicht sauer (pH-Wert: 5) und nährstoffarm ist.

Hüpferlinge hingegen sind widerstandsfähiger und gelten als Überlebenskünstler (können beispielsweise in Pfützen überleben). In unseren Proben bestätigt sich dies, da wir in allen Hüpferlinge gefunden haben. Aus unseren Proben können wir entnehmen, dass sich die größte Anzahl Hüpferlinge im Pflanzengürtel des Teiches befindet, wohingegen die Proben aus anderen Teilen des Teiches nur vereinzelt Hüpferlinge enthalten.


  

 

 

 

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