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Unter der Streuselkuchendecke Montagmorgen, draußen ist es noch nebelig und kalt, doch in der Aula sammeln sich schon Menschen an. Die Schüler des schriftlichen Literaturkurses, interessierte Lehrer und zwei Herrn in Jeans, Pulli und Mütze haben den Weg gefunden. Wobei zu bemerken ist, dass der eine Pulli grün ist und Sulaiman Masomi gehört und der andere grau und von Sebastian 23 getragen wird. Das sind unsere Leiter des heutigen Workshops, dessen Ziel es sein soll uns das Handwerk des Poetry Slams etwas näher zu bringen. Die beiden werten Herrn machen DAS hauptberuflich und sind von Frau Weber engagiert worden. |
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Nach ein paar Aufwärmübungen, Mind-Durchforstung und Erläuterung der Regeln schrieben wir, was uns einfiel, und präsentierten unter Anleitung der Slammer unsere ersten Texte dem Rest der Gruppe. Man erfuhr von Wunschvorstellungen anderer und komischen Nachbarn. Aber auch, wie man sich und seinen selbst verfassten Text präsentiert – denn das ist es, worum es beim Poetry Slam geht. Die beiden Gruppen trafen sich zum Abschluss noch einmal in der Aula, oder wie Sulaiman es formulierte, unter der Streuselkuchendecke um die Ergebnisse des Workshops den anderen zu präsentieren. So wurden Hasstiraden auf Duftbäume und Wasserfälle vorgetragen aber auch Liebeserklärungen an die Poesie, sowie philosophische Erörterungen zwischen dem Zusammenhang einer Erbse und Giraffen. An diesem Tag also hatten wir gelernt über Unsinniges zu schreiben und ernsthaft darüber zu reden. Ihr wollt wissen was das gebracht hat und was verdammt noch mal Poetry Slam ist!? von Natascha A. Böhmer
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