Leibniz-Gymnasium Essen

Bläserklasse 6 erreicht beim Wettbewerb „Klasse musiziert“ einen 3. Preis

Am 12.7., also kurz vor Ende des Schuljahres, nahm mit unserer Bläserklasse 6 erstmalig ein Ensemble unserer Schule an dem Wettbewerb „Klasse musiziert“ teil.

Bei dieser Veranstaltung nahmen 19 Bläser- sowie sieben Streicherklassen teil. Unsere Schülerinnen und Schüler erreichten unter der Leitung von Frau Mallus (Folkwang-Musikschule) einen „3. Preis“ („… hat mit gutem Erfolg teilgenommen“).

Herzlichen Glückwunsch an unsere jungen Musiker, für die dieser Auftritt den Abschluss ihrer Zeit als Bläserklasse darstellt.

Eine Besonderheit: Die einzelnen Stücke wurden von den Schüler/innen selber anmoderiert. Um Ihnen/Euch einen Eindruck von diesem Auftritt zu vermitteln, fügen wir daher neben einer Fotostrecke die Moderationen hier hinzu.

 

(erste Moderation)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Publikum,

darf ich uns kurz vorstellen? Wir sind die Bläserklasse 6 des Leibniz-Gymnasiums. Wir sind 23 Schülerinnen und Schüler und machen seit fast zwei Jahren gemeinsam Musik. Wir haben eine Stunde Instrumentalunterricht, den Lehrerinnen und Lehrer der Folkwang-Musikschule erteilen, eine Stunde Orchester und eine „normale“ Stunde Musikunterricht in der Woche. Aber wie Sie wissen, reicht das ja nicht, weil wir ja auch noch (fast) jeden Tag üben müssen. Daher ist unser Alltag ziemlich Musik-erfüllt. Angefangen haben wir vor zwei Jahren mit Herrn Meier. Im letzten Sommer gab es aber einen Wechsel am Dirigentenpult – seitdem werden wir von Frau Stahl und zwischendurch auch von Frau Mallus dirigiert. Wir beginnen mit dem „Hey-Song“.

 

(zweite Moderation)

Hey-Song

Dieser Song hat unzählige Namen – „Rock&Roll-Song“, „The Hey-Song“, „Garry-Glitter-Song“ – aber alle meinen dasselbe Lied. Der Song ist von Gary Glitter und Mike Leander, die die Musik und den Text geschrieben haben. Er besteht aus zwei Teilen: Der ersten Teil ist eigentlich ein vokaler, der zweite ist ein instrumentaler Teil. Beide Teile sind sehr populär in Großbritannien, haben es dort sogar in die Charts geschafft. Naja – und um ehrlich zu sein: Seitdem es das Arrangement von Paul Lavender für Bläserklasse gibt, ist der Song wohl auch in Deutschland in den Charts – zumindest in den Bläserklassencharts.

 

(dritte Moderation)

Infinity

Kurz und knackig ist unser nächstes Stück: Der „Concert March“ Infinity von James Curnow. Bissig werden Johannes und Louis am Anfang das Schlagzeug in Gang bringen, bevor wir in Takt 9 einsetzen werden (mit Auftakt in Takt 8 – um genau zu sein!). Danach haben Sie noch 34 Takte, um die majestätische Melodie zu genießen. Begleitet wird diese Melodie durch den markanten Marschrhythmus: eins (zwei) drei (vier). Aber, was ja die Wenigsten wissen: Märsche haben ihren Ursprung ja eigentlich in den Schreittänzen. Wenn Sie also lieber tanzen möchten, während wir spielen, wäre das absolut okay. Oder Sie lehnen sich einfach zurück und hören unseren Infinity-Marsch.

 

(fünfte Moderation)

Te Deum

Mögen Sie Anekdoten? Ich hoffe, ja?! Also in einer unserer Einzelstunden haben wir die Ritornell-Form besprochen. Frau Stahl hatte uns dafür die Ouvertüre aus der Motette Te Deum von Marc-Antoine Charpentier mitgebracht. Immer wenn wir das Ritornell – also der Refrain – erkannt haben, mussten wir winken. Diese Musik hat uns so gut gefallen, dass wir sie immer wieder hören wollten. Und weil wir ja so begeistert waren, hat Frau Stahl das dann für unsere Besetzung arrangiert. Besonders die Fagott-Stimme in den Couplets hat es echt in sich! Also – Marc-Antoine Charpentier hat seine Ouvertüre zwischen 1688 und 1698 geschrieben, unsere Fassung ist von 2017. Und – wir werden aus gegebenem Anlass bei den Ritornells diesmal nicht winken. Wir bitten um Verständnis!

 

(vierte Moderation)

Amazing grace

„Amazing grace”, unser nächstes Stück, hat eine fast rührende Entstehungsgeschichte: Sein Autor (John Newton) war Kapitän eines Sklavenschiffs. Nachdem er 1748 in schwere Seenot geraten und gerettet worden war, behandelte er zunächst die Sklaven menschlicher. Nach einigen Jahren gab er seinen Beruf sogar ganz auf, wurde stattdessen Geistlicher und bekämpfte die Sklaverei. Die heute weltweit bekannte Melodie tauchte erstmals in einem Gesangbuch von 1831 auf. Ganz so alt ist unser Arrangement nicht: Das Copyright wird mit 2002 angegeben…

 

(sechste und letzte Moderation)

Serengeti

Zum Abschluss unseres Programms präsentieren wir Ihnen nun noch eine afrikanische Rhapsodie. In der griechischen Antike waren ja die Rhapsoden die Geschichtenerzähler. Wir erzählen Ihnen jetzt eine musikalische Geschichte über

1. ein Morgengrauena

2. eine Safari

3. ein Fest und

4. einen Sonnenuntergang.

Und das alles in einem Stück!

An diesem Stück, das Serengeti heißt und von John Higgins komponiert wurde, haben wir ziemlich viel gelernt: Akzente und Staccato zu spielen, Fermaten zu halten, Crescendi und Decrescendi - also Dynamik allgemein umzusetzen, Pausen zu zählen, Einsätze zu beachten, Wiederholungen und Taktwechsel einzuhalten und – noch besser aufeinander zu hören als wir es sowieso schon machen.

Drücken Sie uns bitte jetzt die Daumen, dass da alles klappt!

Schon jetzt danken wir Ihnen sehr für Ihre Aufmerksamkeit!

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