Wirtschaftsjunioren der IHK
zu Gast in der Klasse 9d

„Mein Ziel ist es Ärztin zu werden, mit einer eigenen Praxis“, sagt Klassensprecherin Salma auf die Frage des Essener Steuerberaters Tilman Klug zur beruflichen Orientierung. Das Sana mit der eigenen Praxis zukünftig auch Unternehmerin ist und einerseits die Chancen der Selbstständigkeit nutzen kann, andererseits den Risiken des Unternehmertums ausgesetzt ist, war nur einer von vielen Aspekten, den die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Tilman Klug (selbstständiger Steuerberater in Essen) und Andreas Zaunbrecher (Jurist bei der IHK in Essen) ansprachen. 

 

 

Ziel des Projektes „Junge Wirtschaft“ der IHK Essen ist es, dass Schülerinnen und Schüler etwas über Unternehmertum aus der Praxis erfahren und somit ein Baustein zur eigenen Berufsorientierung gelegt wird. Die Essener Unternehmer engagieren sich in diesem Projekt ehrenamtlich.
Nach einer persönlichen Vorstellung mit den beruflichen Wegen und auch Sackgassen von Klug und Zaunbrecher erarbeiteten die beiden Wirtschaftsjunioren Chancen und Risiken von Selbstständigkeit und Unternehmertum mit der Klasse. Dass das Unternehmersein nicht bedeutet automatisch viel Geld zu verdienen, wurde den Schülern genauso deutlich, wie die Risiken einer Zahlungsunfähigkeit, die bis zu einem privaten Insolvenz führen können – trotz einer guten Geschäftsidee. Fragen zu Gründungsideen aus dem privaten Umfeld spielten in der Klasse eine ebenso große Rolle wie Unternehmenskonzepte, die Schüler aus eigener Beobachtung des Wirtschaftslebens kannten. Der Aspekt der Berufsorientierung spielte eine zentrale Rolle für die Klasse. Mit einzelnen Schülern entwickelten Klug und Zaunbrecher konkrete Wege der Informationsbeschaffung zum Traumberuf über Unterricht und Praktika hinaus: so wird Christin das in der Jahrgangsstufe 10 anstehende Praktikum bei einer Psychologin im Bereich der IHK Essen anstreben, Marvin informiert über den Werdegang eines Rechtsanwaltes und Sofia nimmt Kontakt zu einem Fernsehsender auf, um sich über den Traumberuf Moderatorin zu informieren.

 

 

„Die Vielfalt der Wirtschaft sind nicht nur einige Großunternehmen, sondern auch und gerade die große Anzahl kleiner Firmen. Wir haben uns deshalb bemüht, vieles Theoretische zum Unternehmertum in unserer Region greifbarer zu machen“, bilanziert Zaunbrecher. Dazu dienten auch die abschließenden Fragebögen zum Quiz „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“, an dem die Klasse teilnimmt. „Der Bereich Berufsorientierung und die Vernetzung mit der Wirtschaftspraxis sind eine gute Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler“, sagte Dr. Frank Meetz, der die Projektzusammenarbeit zwischen IHK und Schule im Rahmen des Unterrichtsfaches Politik für die Schule koordinierte. 
„Die dürfen gerne wiederkommen, ich weiß jetzt wie wichtig es ist, dass ich mir früh über Studium und Beruf Gedanken mache“, bilanziert Robin den Besuch der Unternehmer. Eine weitere Zusammenarbeit zwischen Leibniz-Gymnasium und der IHK in Essen ist geplant.

 

Einen Bericht über den Besuch im Leibniz-Gymnasium findet man auch auf der Internetseite der Wirtschaftsjunioren NRW:

http://www.wjnrw.de/index.php?id=00051098&article_id=00156514 

Fotos mit freundlicher Genehmigung der "Wirtschaftsjunioren NRW"

 

 


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