Leibniz-Gymnasium Essen

Lebensplanungsseminar 2014

Das diesjährige Lebensplanungsseminar fand an zwei unterschiedlichen Daten in Rhade statt. Das erste Seminar unter der Leitung von Herrn Zöller, Herrn Hühn und Frau Pejm, war für den 17. und 18. Februar angesetzt, das zweite Seminar, geleitet von Frau Gegner, Herrn Diedrichs und Frau Luft, an den folgenden beiden Tagen. An den Seminaren nahmen jeweils ca. 20 Schülerinnen und Schüler der Q1 des Leibniz-Gymnasiums teil.

Das Ziel des Seminars war es, dass die SchülerInnen sich mit sich selbst und der Vorstellung ihrer eigenen (beruflichen) Zukunft auseinandersetzen.

Zu Beginn teilten sich die Teilnehmer in Zimmer ein. Nachdem diese bezogen waren, startete das Programm mit einer Einstiegsmeditation, bei der sich die Schüler in ihre Vergangenheit zurück versetzen sollten. Anschließend wurde die Gruppe in drei gleich große Kleingruppen unterteilt, in denen sie den Rest des Seminars blieben, um in Kleingruppen effektiv und offen reden zu können

 

Zunächst haben wir uns Bilder angesehen. Diese waren alle in schwarz-weiß und zeigten unterschiedliche Motive. Jeder Teilnehmer sollte sich ein Bild aussuchen und begründen, warum er sich mit diesem identifizieren kann. Somit wurde das Thema „Zukunft“ zunächst symbolisch diskutiert.

 

Nach dieser Übung bekam jedes Mitglied einen „Fragebogen“ darüber, wo er sich in 15 Jahren sieht. In der anschließenden Diskussion präsentierte jeder seine Antworten. Diskussionen wie diese gingen manchmal über das Einstiegsthema hinaus, waren aber trotzdem hilfreich.

 

Im Zusammenhang mit dem ersten Fragebogen gab es einen zweiten, der sich mit unseren bereits bestehenden Stärken und Kompetenzen befasste, um Schwerpunkte unserer Zukunftsplanung herauszufiltern.

 

Wir durften unsere künstlerischen Fähigkeiten in der nachfolgenden Kreativarbeit unter Beweis stellen. Jeder sollte auf einer Tapete ein Selbstportrait anfertigen und seine Stärken und Schwächen in den  Körper hineinschreiben. Daraufhin durften die anderen Gruppenmitglieder außerhalb des Körpers konstruktive Äußerungen schreiben, die somit eine Fremdsicht darstellten.

 

Um uns einen Überblick über die kommenden finanziellen Belastungen zu verschaffen, haben die Begleiter zusammen mit ihrer Kleingruppe eine Übersicht erstellt, auf der wir sehen konnten, wie viel Geld man mindestens für eine kommende Ausbildung beziehungsweise für ein kommendes Studium einplanen muss. Dies war sehr konkret und dadurch für viele Teilnehmer hilfreich.

 

Zum Abschluss des Tagesprogramms haben wir eine Skizze gemalt, in der wir mit unseren besten Freunden beziehungsweise unserer Familie an einem Tisch saßen. Dort sollten wir eine bestimmte Frage, die uns bezüglich des Berufs beschäftigte, besprechen und uns ihre Meinungen überlegen sowie aufschreiben, um uns über die Bedeutung und Gewichtung von Fremdurteilen im Klaren zu werden.

 

Das Abendprogramm bestand aus einem Disco-Fox-Tanzkurs, der von Frau Gegner und Frau Luft improvisiert wurde. Nachdem das alle konnten, haben wir unsere Stimmen noch auf Hochtouren gebracht, indem wir lautstark Singstar spielten. Zum Abschluss des Abends versammelte sich ein Großteil der Gruppe in der „Turnhalle“ und spielte Werwölfe. Die Blinzel-Uschi (Frau Luft) ward geboren.

 

Am zweiten Tag ging es darum, die für einzelne noch ungenaue Vorstellung des idealen Berufes zu konkretisieren. Dazu wurde u. a. eine Versteigerung gemacht. Zu Beginn sollte jeder aufschreiben, was sein Traumberuf für ihn beinhalten muss, wie z.B. viel Geld oder Spaß. Diese Merkmale wurden dann versteigert. Jeder Spieler musste für sich entscheiden, wie viel das Gebotene für ihn persönlich wert war, um sich über seine eigenen Prioritäten bei der Berufswahl und Zukunftsgestaltung bewusst zu werden. Als letztes wurde das Seminar in der Kleingruppe reflektiert.

 

Zum Abschluss des Seminars hatte jede Kleingruppe die Aufgabe, die Geschehnisse des Seminars als „Tagesschau“ darzustellen, wobei unterschiedlich unterhaltsame Programme entstanden sind.

Alles in allem gab es sehr viel positives Feedback und die Teilnehmer fuhren mit einem positiven Gefühl nach Hause.

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