Leibniz-Gymnasium Essen

Mit dem Goethe-Institut in Neapel

Auf Einladung des Goethe-Instituts reisten Herr Tenhaven und Frau Butzke im Dezember nach Neapel, um dort an einem italienischen Bildungskongress teilzunehmen. Thema des Kongresses war das interkulturelle Zusammenleben in Schulen. Wir – Adnan, Hussein und Vina aus der Q2 – bekamen die Möglichkeit, die beiden zu begleiten, um über unsere Mitarbeit an den dort vorgestellten Projekten zu berichten. 

Nach intensiven Vorbereitungen ging es los: Unsere Reise startete am frühen Morgen des 5. Dezember 2018 am Altenessener Bahnhof. Mit dem Zug ging es zum Düsseldorfer Flughafen, von wo aus wir nach Rom flogen. Am Hauptbahnhof angekommen, begrüßte uns schon Dr. Ferdinand Krings vom Goethe-Institut in Rom. Bevor unsere Reise weiterging, nutzten wir die Gelegenheit, um uns kurz die Füße zu vertreten. Wir erhielten einen ersten sehr imponierenden Eindruck von Rom und seiner Architektur und bewunderten das Hauptschiff der Basilika Santa Maria Maggiore.

In Neapel angekommen, lernten wir Johanna Wand, eine Mitarbeiterin des Goethe-Instituts in Neapel, kennen. Sie entpuppte sich schnell als unsere private Stadtführerin und brachte uns die Altstadt Neapels und das Leben vor Ort besonders nahe. Neapel bot uns unglaubliche viele Eindrücke. Wir alle waren erstaunt von der historischen Architektur und fühlten uns sehr wohl.

Den Abend ließen wir in der Stadt, in der die Pizza erfunden wurde, kulinarisch-kulturell natürlich in einer Pizzeria ausklingen.

Am nächsten Morgen interviewte uns Christine Pawlata zu den Schulprojekten, die wir am Nachmittag auf dem Bildungskongress vorstellen würden. Im Zentrum unserer späteren Präsentation standen die Projekte Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, der Projektkurs gegen das Vergessen und das Paten- und Buddy-Konzept.

Vor Beginn des Bildungskongresses hatten wir noch die Gelegenheit, einen Abstecher zum Meer zu unternehmen. Bei 17-19 Grad Celsius und Sonnenschein im Dezember nutzen wir die Zeit für einen schönen Spaziergang. 

Danach machten wir uns auf den Weg zum Bildungskongress. Vor Ort wurden wir sehr herzlich empfangen, lernten unseren Dolmetscher und auch Lehrer und Schüler aus anderen italienischen Städten kennen.

Im Rahmen unserer Präsentation gaben wir im ersten Schritt gemeinsam mit Herrn Tenhaven und Frau Butzke allgemeine Informationen zu unserer Schule und unserem Stadtteil. Danach stellten wir unsere Projekte vor und schilderten, wie sich für uns die Mitarbeit daran gestaltet hat und welchen Nutzen diese für unsere interkulturelle Schule und für uns ganz persönlichen hatten. Die Zuhörer waren erstaunt und zeigten großes Interesse an unseren Konzepten. Besonders die von uns Schülern geschilderten Erfahrungen als auch die persönlichen und schulgemeinschaftlichen Erträge ernten sehr viel Applaus. Wir alle haben uns über die Reaktionen sehr gefreut.

Am dritten und letzten Tag gab es noch eine abschließende Veranstaltung, an der auch der Bürgermeister teilnahm. Dort wurden die wichtigsten Ergebnisse von insgesamt sechs Veranstaltungen zusammengetragen.

Nach einem anschließenden Ausflug in die Oberstadt Neapels und einem atemberaubenden Blick über die Stadt, den Vesuv und das Meer, mussten wir leider auch schon wieder unsere Rückreise antreten.

Mit dem Zug ging es zurück nach Rom. Dort hatten wir vor der Weiterreise noch Zeit, um der Spanischen Treppe und dem Trevi-Brunnen einen Besuch abzustatten – zwei eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten der wunderschönen Hauptstadt Italiens.

Viel zu schnell war es dann aber auch schon Zeit, zum Flughafen zu reisen, von wo aus wir schweren Herzens den Heimflug antraten.

Für uns alle war diese Reise etwas ganz besonderes und unvergessliches. Es war uns eine unglaublich große Ehre, unsere Schule auf dem italienischen Bildungskongress vertreten zu dürfen.

Unser besonderer Dank gilt Dr. Ferdinand Krings und Johanna Wand, die unsere Reise auf die Beine gestellt, uns die ganze Zeit über begleitet haben und darüber hinaus auch sehr liebenswerte Gastgeber waren.

Auch das Goethe-Institut hat über den Besuch berichtet: https://www.goethe.de/ins/it/de/spr/mag/21452571.html


  

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