Leibniz-Gymnasium Essen

Sprachbildung am Leibniz

Dieser Blog möchte Sie über das Vorhaben „Sprachbildung und sprachsensibler (Fach-) Unterricht am Leibniz“ in Zusammenarbeit mit dem Bildungsnetzwerk RuhrFutur informieren. Er beinhaltet eine kurze Darstellung von Ereignissen, Inhalten, Etappenzielen und Zwischenbilanzen seit Beginn des Projekts im Sommer 2015 und dokumentiert den weiteren Prozess des Vorhabens bis zum Ende der Projektlaufzeit im Februar 2018.

Lehrer- und Schulkonferenz haben sich für die Teilnahme am Projekt entschieden, weil wir auch gerade als Gymnasium des Essener Nordens unseren Bildungsauftrag darin sehen, unsere Schüler durch die Vermittlung von allgemein- und fachsprachlichen Kompetenzen für die sich immer spezialisierendere Arbeitswelt zu wappnen. Darüber hinaus ist Sprache und ihre facettenreiche Beherrschung der Schlüssel zu einer selbstbestimmten und aktiven Teilhabe an Welt und Gesellschaft.

Sprachbildung und sprachsensibler (Fach-) Unterricht können hierzu einen Beitrag leisten, denn die Vermittlung fachlicher Inhalte findet auf allen Ebenen von Sprache statt und leitet gleichzeitig durch fachliche Inhalte zu allgemein- und fachsprachlicher Kompetenz an. Entsprechend stellt Wolfgang Butzkamm (1989) fest: „Sprache im Unterricht ist wie ein Werkzeug, das man gebraucht, während man es noch schmiedet.“[1]

Nach Josef Leisen (2011) ist sprachsensibler (Fach-) Unterricht, in dem das Lernen über das Fach tonangebend ist, demnach von zwei Merkmalen gekennzeichnet:

„Sprachsensibler Fachunterricht pflegt einen bewussten Umgang mit der Sprache. Er versteht diese als Medium, das dazu dient, fachliches Lernen nicht durch (vermeidbare) sprachliche Schwierigkeiten zu verstellen. In diesem Sinne geht es um sprachbezogenes Fachlernen.“

„Sprachsensibler Fachunterricht erkennt, dass Sprache im Fachunterricht ein Thema ist und dass Sprachlernen im Fach untrennbar mit dem Fachlernen verbunden ist. In diesem Sinne geht es um fachbezogenes Sprachlernen.“[2]

Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung unter: [Emailadresse]


[1]Wolfgang Butzkamm: Psycholinguistik des Fremdsprachenunterrichts. Natürliche Künstlichkeit: Von der Muttersprache zur Fremdsprache, Francke, Tübingen.

[2]Josef Leisen: Praktische Ansätze schulischer Sprachförderung – Der sprachsensible Fachunterricht, eingestellt am 21. November 2011 unter www.hss.de/download/111027_RM_Leisen.pdf(letzter Zugriff: 09.08.2016).


2. Fortbildung der Projektsteuergruppe 5. April 2016 in Essen Im Austausch mit den Netzwerkschulen über die Erfahrungen mit dem Projektverlauf an der jeweiligen Schule wächst der Projektstrukturplan an.

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Rückblick auf den pädagogischen Tag 23. Februar 2016
Rückblick auf den pädagogischen Tag auf der Lehrerkonferenz 23. Februar 2016 Vor dem Hintergrund der Zielsetzung des Vorhabens, nämlich die Schülerinnen und Schüler allgemein- und fachsprachlich so auszubilden, dass sie den Anforderungen in und außerhalb von Schule gewachsen sind, muss das Projekt und seine Organisation kritisch betrachtet werden. Im Nachgang des pädagogischen Tages erfuhr das Vorhaben „Sprachbildung am Leibniz“ neben Lob auch Kritik an Zielsetzung und Aufwand. Der Vortrag der Projektsteuergruppe sollte diesen Sorgen Raum geben, offene Fragen beantworten und damit Z...

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1. Fortbildung der Projektsteuergruppe 13.-14. Januar 2016 in Essen Nach dem Planungstreffen am 5. November 2015 stellte sich aus der Gruppe der ersten interessierten Kolleginnen und Kollegen eine fünfköpfige Projektsteuergruppe zusammen, die von nun an das Vorankommen des Vorhabens strukturell plant: Herr Florinas, Frau Gräbsch, Herr Tenhaven, Herr Walbrun und Frau Weber. Bei ihrer ersten Fortbildung wurden die Grundlagen der Prozesssteuerung in konkreter Anwendung auf das Projekt „Sprachbildung“ vermittelt. Ergebnis des ersten Treffens war u. a. die Entwicklung eines Proj...

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