Leibniz-Gymnasium Essen

Nord-Anzeiger 26.10.2013

 
Ehrung für Leibnizianerin

Elisa Riewe für ihre sportlichen Leistungen mit der Gebhardt-Medaille ausgezeichnet

Preisträgerin Elisa Riewe mit dem stolzen Lehrer Heinz Prangenberg.

 

Die Ehrung scheint spät zu kommen, aber die Mühlen der Statistik mahlen nun einmal etwas langsamer. Kurz nach den Sommerferien stand fest: Elisa Riewe vom Leibniz-Gymnasium Altenessen war die beste Leistungskurs ( LK) Sportschülerin des Abiturjahrgangs 2012. Damit war die Verleihung der Willibald-Gebhardt- Medaille des gleichnamigen Forschungsinstitutes, das der Universität Duisburg-Essen angegliedert ist, verbunden. 


Die vom Essener Sporthistoriker Uwe Wick geleitete Willibald-Gebhardt-Stiftung zeichnet seit 2007 die herausragenden Sportschüler im LK Sport aus. Für jeden Regierungsbezirk des Landes NRW werden jeweils die beste Schülerin und der beste Schüler mit dieser Auszeichnung bedacht. 

In seiner kurzen Ansprache freute sich Uwe Wick besonders über Elisa Riewe, denn „endlich“ gab es „wieder eine Preisträgerin aus Essen“, der Heimat des von Prof. R. Naul mit ins Leben gerufene Willibald-Gebhard-Instituts. Schon im zweiten Verleihungsdurchgang 2008 war der Leibniz-Schüler Timo Krämer als Preisträger ausgelobt worden. Doch das Kuratorium der Stiftung stellte kurz vor der Verleihung nach Prüfung der eigenen Satzung fest, dass die Verleihung der Medaille sich nur an LK-Schüler, nicht aber an Abiturienten von Sport im vierten Fach richtet. 

Dennoch müsse Essen als eine Hochburg des Leistungskurs Sports angesehen werden. Neben der Leibniz-Schule (seit 1972), bieten noch drei Gymnasien und drei Gesamtschulen Sport als schriftliches Abiturfach an; in keinem anderen Ort in NRW gebe es diese Angebotsdichte. 

Überreicht wurden die Medaillen vom Fachdezernenten Sport, Klaus Killich, als Vertreter des Schulministeriums und der Bezirksregierung. Er wies in seinem Festvortrag auf den historisch belegten Zusammenhang von körperlicher und geistiger Bildung hin. Den Zusammenhang konnte er aber auch daran festmachen, dass alle zu ehrenden Preisträger in ihrer Gesamtabitur-Note besser als 1,4 abgeschnitten hatten und mit völlig unterschiedlichen Fächerkombinationen ihr Abitur abschlossen. 

Dieses breite Interessen- und Bildungsspektrum konnte Uwe Wick auch an den Biographien der Preisträger nach dem Abitur aufweisen: Nur ein Preisträger studiert Sport für das Lehramt an der Deutschen Sporthochschule in Köln, vier haben ein Medizinstudium begonnen, eine Geehrte setzte auf ein soziales Jahr und die Essenerin Elisa Riewe verfolgt eine Ausbildung bei Siemens mit parallelem Studium an der FOM Essen. 

Heinz Prangenberg, der Elisa Riewe als Kurslehrer über zwei Jahre betreute, freute sich natürlich besonders für „seine“ Preisträgerin. Der LK Sport war nämlich von mehreren Schülerinnen und Schülern belegt worden, die in der z.T. ungeliebten Theorie hervorragende Leistungen erbrachten; und von diesen hob sich Elisa von Beginn an noch deutlich ab. Ihre Klausuren wurden durchgängig mit der Bestnote abgeschlossen. 

 

NAMENSGEBER 

In einem einführenden Festvortrag informierte Prof. Dr. Roland Naul über den Namensgeber der Medaille. Wer wusste schon, dass die Sportbewegungen in Deutschland keineswegs an einer Teilnahme an den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit interessiert waren, ihnen sogar feindlich gesinnt gegenüber standen? Willibald Gebhardt (1861 bis 1921) ist es zu verdanken, dass Deutschland seit Beginn der neuzeitlichen Olympia-Bewegung in den Annalen verzeichnet ist.

 

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