Leibniz-Gymnasium Essen

Nord-Anzeiger 09.01.2013

 
Leibniz kooperiert
mit der Uni

Schüler "helfen" bei der Lehrerausbildung

Martin Tenhaven (l.) und Hans-Ernst Fischer mit der Kooperationsvereinbarung.

Foto: Leibniz-Gymnasium

Das Leibniz-Gymnasium Essen hat mit der Universität Duisburg-Essen eine vertragliche Kooperationsvereinbarung im Bereich der schulischen Praxisphasen während der Lehrerausbildung getroffen.

"Praxisferne!", "Schule als die große Unbekannte!" oder "Erst nach zwölf Semestern im Kontakt mit dem Schüler!" - Auf diese Vorwürfe gegen die in die Jahre gekommene Organisation des Lehramtsstudiums reagierte das Land NRW 2009 in einem reformierten Lehrerausbildungsgesetz. So durchlaufen Lehramtsstudenten Eignungs- und Orientierungspraktika sowie ein Praxissemester an Schulen. 


Praxisnahe Ausbildung
der Lehrer angestrebt


Seit dem Schuljahr 2010/11 findet ein Projekt mit Fünftklässlern am Leibniz-Gymnasium statt, die mit Unterstützung von Studenten im Praxissemester der Universität Duisburg-Essen Powerpoint gestützte Vorträge zu einem breiten Themenspektrum inhaltlich und medial vorbereiten und als "kleine Experten" ihre Ergebnisse bei einer Tagung vorstellen. 

An diesem und anderen Arbeitskontakten des Leibniz-Gymnasiums mit der Hochschule wollen die Beteiligten nun mit der Zielsetzung, "die gemeinsame Entwicklung und Sicherung der schulischen Praxisphasen in den Lehramtsstudiengängen" zu intensivieren und weiterzuentwickeln, anknüpfen. Anlässlich dazu begrüßte Schulleiter Martin Tenhaven zusammen mit der Praktikumskoordinatorin des Gymnasiums, Beate Brauer-Kobusch, den Vorstandsvorsitzenden des Zentrums für Lehrerbildung (ZLB) der Universität Duisburg-Essen zu einem Gespräch.

Ab Februar 2015 ist vorgesehen, die Begleitung und Vorbereitung des bereits auf 18 Monate verkürzten Vorbereitungsdienstes (Referendariat) stärker in die Universitäten zu verlagern und eine engere Abstimmung zwischen Hochschule, Ausbildungsseminar sowie Schule zu erreichen. Im stürmischen Fahrwasser der nordrhein-westfälischen Bildungspolitik wollen beide Seiten eine "Knall-auf-Fall-Wirkung der Ausbildungsreform abfangen", indem eine enge Zusammenarbeit bei der Abstimmung bereits im Vorfeld geschieht, wie Martin Tenhaven erklärte.

 

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