Aufführung der Theater AG der Jahrgänge 5 und 6
Die letzten Handgriffe vor dem Auftritt, den Dialog schnell überfliegen, ab ins Kostüm und Position einnehmen, und dann kamen auch schon die ersten Zuschauer:innen zur Aufführung von „Das Gruppen-Chaos“. Die Theater AG der Erprobungsstufe stand am Montag, 13. Juli, auf der Aula-Bühne – ein großer Moment für die Kleinsten!
In gerade einmal einem Halbjahr haben die insgesamt elf Schüler:innen nicht nur ein Theaterstück eingeübt, sondern auch entwickelt und niedergeschrieben. Dazu gehörten auch zahlreiche Diskussionen ums Bühnenbild, Musikauswahl, Bewegungsabläufe und vieles mehr.
Das Stück zeigt, wie eine zunächst chaotische, wenig motivierte Klasse über die gemeinsame Arbeit an einem Projekt zusammenwachsen kann. Und auch wenn am Anfang keiner so richtig Lust auf die Arbeit hat – und schon gar nicht auf die Schülerin Alex, die viele der anderen als komisch empfinden, weil sie als Mädchen auf Fußball steht – lernen sie schnell, dass ihre Vorurteile ihr gegenüber völlig unbegründet sind. Alex ist es auch, die das Projekt zunächst alleine schultert. Da realisiert die Klasse: Wir müssen helfen! Gemeinsam meistern sie diese Herausforderung – und werden schnell ein richtiges Team. So ist es auch im wahren Leben, denn auch die AG-Besucher:innen waren sich am Anfang fremd, aber wuchsen mit der Zeit immer mehr zusammen.
Als es dann so richtig losging, war das Lampenfieber wie weggeblasen, und die zehn Schüler:innen der Klasse 5 (eine Schülerin fehlte krankheitsbedingt) legten eine beeindruckende Performance hin.
Am Ende ernteten die Schüler:innen einen frenetischen Applaus, den diese auch sichtlich genießen konnten. Zwei Schülerinnen haben zudem noch eine Lesung mit Ausschnitten aus anderen ihren Texten vorbereitet, die ebenfalls im Rahmen der Theater AG entstanden sind.
Das anschließende Gespräch mit dem Publikum moderierten die jungen Schauspieler:innen souverän. Voller Stolz sprachen sie über ihre Entwicklung in der Theater AG – und welche Tricks man anwenden kann, um davon abzulenken, dass man seinen Text noch nicht ganz auswendig vortragen kann.
Am Ende lautete das Fazit für alle Beteiligten: Dieser Theater-Nachmittag hat sich gelohnt!
(Fotos: Hannah Dworak)