Die Sporthalle wird zum Rennstall: Mausefallen-Rennen der 9. Jahrgangsstufe

Am 9. Juni 2026 verwandelte sich die große Sporthalle in eine Experimentier‑ und Rennstrecke. Die gesamte Jahrgangsstufe 9 des Leibniz‑Gymnasiums trat beim schulinternen Mausefallen-Rennen an. Über mehrere Wochen hatten die Schüler*innen im Physikunterricht geplant, konstruiert und ihre Fahrzeuge optimiert — angetrieben einzig durch die Spannenergie einer Mausefalle. Heraus kamen technisch vielseitige und ästhetisch ungewöhnliche Entwürfe, die sowohl die Kreativität als auch das große Durchhaltevermögen der Schüler*innen unter Beweis stellten.

In zwei Kategorien wurde um Punkte und Stimmen gerungen: Die Distanzwertung, in der zehn Fahrzeuge an den Start gingen, und der Publikumspreis „Originellstes Fahrzeug“, für den die Mitschüler*innen über insgesamt 15 eingereichte Entwürfe abstimmten. Beim Publikumsvoting setzte sich das Team von  Arianit Kohl, Kaspar Kroll und Julian Browatzki (09a) mit einem klaren Vorsprung durch – Ihr Fahrzeug erhielt 56 Stimmen, während der Zweitplatzierte 17 Stimmen erzielte.

Eindrucksvolle Ergebnisse brachte auch die zweite Kategorie: Den ersten Platz in der Distanzwertung erreichten Luka und Niko Cirovic (09b) mit einer gemessenen Strecke von 29,10 m. Die tatsächlich höchstmögliche Reichweite ihres Fahrzeugs konnte an diesem Tag jedoch nicht vollständig gemessen werden, da die Hallenlänge nicht ausreichte. Den zweiten Platz belegten Shriya Gopalakrishnan und Julia Friesen (09a) mit 16,84 m, dicht gefolgt von den Drittplatzierten (u.a. Katharina Heintz und Rosalie Schumacher aus der Klasse 9c) mit 11,25 m.

Die Siegerehrung würdigte die Leistungen mit Urkunden, Mensa‑Gutscheinen, Süßigkeiten, einem Physik‑Knobelbuch und dem neu eingeführten Wanderpokal. Besonders erfolgreiche Teams qualifizierten sich außerdem für den überregionalen Wettbewerb des Physiktreffs NRW.

Ein großer Dank gilt allen teilnehmenden Schüler*innen sowie den zahlreichen Helfer*innen und den unterstützenden Lehrkräften, die diesen gelungenen Wettbewerb ermöglicht haben. Die Veranstaltung zeigte eindrücklich, wie praxisnaher Physikunterricht technische Neugier, Teamarbeit und kreatives Denken fördert.