Leibniz-Gymnasium Essen

Medienkonzept

Ideen und Ziele

Der sachkompetente Umgang mit neuen Medien wird in Forschung und Praxis als eine zentrale Schlüsselkompetenz des 21.Jahrhunderts betrachtet. Im Bereich der schulischen Bildung hat die Entwicklung einer Handlungskompetenz im Umgang mit „neuen Medien“ eine hohe fächerübergreifende Priorität. Dokumentiert ist dies beispielsweise im Schulqualitätsrahmen des Landes Nordrhein-Westfalen und in einer Fülle von Fachliteratur im erziehungswissenschaftlichen Forschungsfeld.

Ziel des Medienkonzeptes am Leibniz-Gymnasiums ist es, dass alle Schülerinnen und Schüler mit ausgewählten zentralen Bereichen der „neuen Medien“ während ihrer Schulzeit in Kontakt kommen und Angebote bekommen, ihre Handlungskompetenz weiter entwickeln zu können. Der Kompetenzerwerb steht dabei genauso im Mittelpunkt, wie das Kompetenzerleben im Umgang mit „neuen Medien“.

Der Aufbau und die Umsetzung des Konzeptes werden am Leibniz-Gymnasium durch eine Steuergruppe gestaltet. Um die vielfältigen Ideen im Kollegium zu nutzen und die Umsetzung in der Schule nachhaltig zu verankern, wurde u.a. der erste pädagogische Tag des Jahres 2013 zum Thema „Umgang mit neuen Medien“ durch die Steuergruppe gestaltet. Kern war – neben der Arbeit an den den schulinternen Curricula mit dem Schwerpunkt „Einbindung neuer Medien in ausgewählte Unterrichtsvrohaben“ ein  Fachvortrag von Frau Professorin Birgit Eickelmann (Universität Paderborn) zum Thema „Unterrichtsentwicklung mit neuen Medien“.

Die Kompetenzentwicklung im Bereuích der neuen Medien am Leibniz-Gymnasium ist spiralcurricular aufgebaut. Das bedeutet, dass in der Erprobungsstufe (Klassen fünf und sechs) Grundlagen in modularer Form gelegt und angewendet werden. In der Mittelstufe finden dann weitere Vertiefungsangebote in den einzelnen Modulen verbindlich für alle Schülerinnen und Schüler des Leibniz-Gymnasiums statt. Die erbrachten Leistungen werden über ein Portfoliokonzept von jedem Schüler und jeder Schülerin schulbegleitend über Zertifikate dokumentiert. Jeder Lernende hat somit ein persönliches Portfolio in Form eines Ordners zur Verfügung, welches am Ende der Mittelstufe vollständig vorliegt und individuelle Entwicklungsschwerpunkt für die Phase der gymnasialen Oberstufe für den Einzelnen aufzeigen hilft.

Um das komplexe Arbeitsfeld der „neuen Medien“ zu strukturieren und für die unterrichtliche Arbeit zu gewichten, wurden sechs Module entwickelt, die im Folgenden kurz vorgestellt werden.

Module des Trainingskonzeptes „neue Medien“ am Leibniz-Gymnasium

Modul 0: Einführung in den PC-Raum am Leibniz-Gymnasium der Stadt Essen

Die Schülerinnen und Schüler haben ein Passwort, kennen die Verhaltensregeln in den EDV-Räumen der Schule und können sich selbstständig anmelden.

Die Lernenden bekommen ihren Ordner für das Medienportfolio und lernen das Prinzip des Portfolios kennen.

Modul 1: Einführung in die Textverarbeitung

Die Schülerinnen und Schüler können einen vorgegebenen Text anhand ausgewählter Kriterien (z.B. geeigneter Zeilenabstand, Einsatz von Tabulatoren, Veränderung der Schriftgröße und der Schriftart etc.) mit einem gängigen Textverarbeitungsprodukt gestalten

Modul 2: Mediengestützte Präsentation

Die Lernenden können eine ausgewälte Fachpräsentation softwaregestützt und Kriterien erstellen. Ausgewählte Kriterien sind: Schriftgröße, farbliche Gestaltung und inhaltliche Gestaltung

Modul 3: Datengestützte Auswertung/Tabellenkalkulation

Die Lernenden können grundlegende mathematische Zusammenhänge über eine Tabellenkalkulation darstellen, beschreiben, auswerten und weiter entwickeln. Kriterien für eine gelungene Darstellung und Weiterentwicklung sind: Einsatz einfacher Formeln (z.B. Summenformel), tabellarische Gestaltung, sichere Bezeichnung der Tabellenbereiche

Modul 4: Internetnutzung/Internetrecherche

Die Lernenden können zu einem vorgegebenen Thema unter Abschätzung der Güte der aufgesuchten Internetquellen zielgerichtet über verschiedene Suchmaschinen recherchieren

Modul 5: Kreativer Umgang mit Neuen Medien

Die Schülerinnen und Schüler entwickeln eigene Ideen zur kreativen Nutzung neuer Medien angebunden an den Unterricht. Die Schüler erkennen z.B. das Internet als Medium der Meinungsäußerung und der politischen Teilhabe im Rahmen von Blogs oder Foren zu ausgewählten Aspekten.


Die Module eins bis fünf werden im Rahmen handlungsorientierter Lernarrangements seit dem Schuljahr 202/2013 in der Erprobungsstufe in allen Klassen verpflichtend angeboten. Das Modul 0 wird dabei vorgeschaltet, damit jeder Schüler und jede Schülerin eine grundlegende Orientierung in den EDV-Räumen hinsichtlich der Anmeldung, Recherche- und Speichermöglichkeiten hat. Jedes dieser Module wird im Zeitumfang von 90 Minuten angeboten. Nach dieser grundlegenden Orientierung haben die Schülerinnen und Schüler die Pflicht, die Bereiche bis zum Ende der Erprobungsstufe angebunden an den Fachunterricht zu vertiefen. Hierfür stellen die eingesetzten Lehrkräfte besondere Angebote im Rahmen des Fachunterrichts zur Verfügung. Eine Übersicht über die Angebote finden sich in ausgehängten Tabellen in den jeweiligen Klassenräumen. In der Mittelstufe (zunächst ausschließlich in den Jahrgangsstufen sieben und acht) werden diese grundlegenden Module weiter vertieft.

 

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